"Die Beueler Seite ist nun einmal die Sonnenseite ..."

Beuel-Buch

"Die Beueler Seite ist nun einmal die Sonnenseite ..."

Ein historisches Lesebuch
Hrsg.: Bonner Geschichtswerkstatt, Bonn 1996

191 S., ca 110 Abb.,12,40 €

 

Inhalt

 
Einleitung
Wirtschaftliche und politische Entwicklung Beuels im 19. und 20. Jahrhundert
Vom Gegensatz zwischen Bonn und Beuel: "Und dann brechen keck und munter wir die Brücke wieder runter!"
 
1. Das 19. Jahrhundert: Zwischen Tradition und Aufbruch
Gottfried Kinkel und der evangelische Friedhof in Holzlar: "Mein Herz soll ruhen im Vaterland, im Winde der blauen Sieg."
Ehe- und Familienstreitigkeiten im Spiegel Beueler Polizeiakten: " ... meine schönsten Jahre habe ich bei dir verhundst bekommen"
Sozialdemokratische Anfänge und stattliche Repression in Beuel: " ... hat sich in diesem Bezirke in keiner Weise bemerkbar gemacht."
Das Asyl für Geisteskranke zu Pützchen 1866-1920: "Der Irrsinnige gehört auf der Höhe seiner Krankheit dem Arzte ...":
 
2. Die Weimarer Republik: Krisen statt Neuanfang
Der Separatistenputsch in Beuel: " ... überhaupt ein wüstes Schreckensregiment errichtet."
Die Bürgervereinigung Beuel-Süd 1929-1933: "Beueler Heilsbringer"
Zur Geschichte der Kommunistischen Partei in Beuel: "An die revolutionäre Arbeiterschaft von Beuel!"Aus den Anfangsjahren der Beueler NSDAP: "... scheinbar auf dem Aussterbeetat"
 
3. Beuel im Nationalsozialismus: Täter und Opfer
Otto Klamp - Erster Beigeordneter und stellvertretender Bürgermeister: " der typische nazistische Ortsgruppenleiter ..."
Lorenz Hoffstätter, Ordensfabrikant: "Einer der ersten Gefolgsmänner Adolf Hitlers am Rhein"
Fotos polnischer Zwangsarbeiterinnen aus Beuel: "... guck, wie ich erwachsen und gesund aussehe."
Schicksale Beueler Juden und Jüdinnen: "Ihr weiterer Aufenthalt im Reichsgebiet ist unerwünscht."
 
4. Arbeit und Industrie
Wäscherinnen und Weiberfastnacht: Schrubben und Schunkeln - Beuelerinnen und ihre Bütt
Zwei Frauen berichten über Leben und Arbeiten in der Jute-Kolonie: "Es war 'ne arme, aber 'ne gute, gute Zeit."
Hans Troullier und die Beueler Germania Brotfabrik: "Der määt mit mingem Jeld de Prinz!"
 
5. Wohnen und Umwelt
Hochwasser in Beuel: "Ein schaurig-schönes Schauspiel"
Die Arbeiterwohnsiedlung der Westdeutschen Jutespinnerei und Weberei: "... der erste heutige hygienische Grundsatz: Luft und Licht!"
Das Combahnviertel: "... da es eine gute Lage und mit Vorgärten versehen ist ..."
 
6. Beueler Freizeitvergnügen
Zur Tradition einer Großkirmes: "... dann war Pützchens Markt nicht mehr weit."
Das Beueler Strandbad: "Sittenlosigkeit und Nacktkultur"
Das erste Kino in Beuel: "... damit nicht durch eigene Schuld alles Geld nach Bonn verschoben wird."
 
Ausblick: Große Visionen - leere Kassen - Beuel auf dem Weg ins 21. Jahrhundert